Informationen zu Ihrem Urlaub auf Sylt

Tages- und Übernachtungsbesuche

Beherbergungsbetriebe werden grundsätzlich geschlossen und nur noch zu beruflichen, medizinischen oder zwingenden sozial-ethischen Zwecken zugelassen.

Die Vorschrift gilt für sämtliche Beherbergungsbetriebe wie beispielsweise Hotels, Pensionen, Ferienhäuser, privat und gewerblich vermietete Ferienwohnungen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherbergen, Schullandheime und vergleichbare Einrichtungen. Eigentümer von Zweitwohnungen, die ihre eigene Häuslichkeit nutzen, stellen keinen Beherbergungsbetrieb im Sinne von §17 aus der Landesverordnung dar. Das Gleiche gilt für Mieter von Zweitwohnungen, die ihre Zweitwohnung auf Grundlage von langfristig abgeschlossenen Mietverträgen selbst nutzen. Vergleichbar hierzu sind auch Campingplätze und Wohnmobilstellplätze unter besonderen Bedingungen kein Beherbergungsbetrieb und zwar nur dann nicht, wenn dort dauerhaft gecampt wird. In Anlehnung an das Bauordnungsrecht muss der Wohnwagen, das Wohnmobil, das Campingzeit oder das Campinghaus quasi als eine ortsfeste Anlage zu werten sein. Hiervon ist auszugehen, wenn sie unbewegt bleiben und der Stellplatz bzw. die Unterkunft langfristig, d. h. für mindestens fünf Monate, gemietet wird. In diesem Sinne sind auch Sportboothäfen keine Beherbergungsbetriebe, sofern die Liegeplätze langfristig vermietet werden.

Kontaktbeschränkung

Ansammlungen und Zusammenkünfte im öffentlichen Raum und privaten Raum zu privaten Zwecken sind nur wie folgt zulässig:

  • mit Personen des eigenen Haushaltes und
  • mit einer weiteren Person, die einem weiteren Haushalt angehört.

Dies gilt verbindlich und Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen werden entsprechend von den Ordnungsbehörden sanktioniert. Bei Kontakten zu anderen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Mund- Nasen-Bedeckung

Seit dem 29. April 2020 ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV und Einzelhandel in Schleswig-Holstein Pflicht. Eine Bedeckung mit Hand oder Arm oder die Verwendung einer Maske mit Ausatemventil reicht nicht aus. Seit dem 2. September 2020 gilt die Maskenpflicht auch innerhalb von Behörden mit Publikumsverkehr, sofern kein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Die Gemeinde Sylt bittet zudem um die Nutzung einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Westerländer Fußgängerzone, falls diese stark frequentiert und der Abstand nicht einhaltbar ist (die Promenade fällt nicht darunter). Seit dem 24. Oktober 2020 wurde die Maskenpflicht ausgeweitet: Es besteht eine Tragepflicht für Gäste und Beschäftigte in Gaststätten (draußen und in Innenräumen), überall dort, wo Publikumsverkehr besteht, sowie für Beschäftigte in Verkaufs- und Warenausgabestellen des Einzelhandels, in abgeschlossenen Verkaufsständen und in überdachten Verkehrsflächen von Einkaufszentren in den Bereichen mit Publikumsverkehr. Darüber hinaus muss auch auf Wochenmärkten eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, sowohl von dem Verkaufspersonal als auch von Kunden. Durchsichtige Kunststoff-Visiere (Face Shields) sind nicht mehr ausreichend! Seit dem 30. Oktober 2020 ist der Kreis Nordfriesland ein Hochinzidenzgebiet, und es gilt auch eine Tragepflicht in der Innenstadt und auf belebten Plätzen, auf denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

In Westerland herrscht zusätzlich am Bahnhofsplatz und dem ZOB eine Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung. Darüber hinaus müssen Mund-Nasen-Bedeckungen in Fußgängerzonen und Einkaufsbereichen und anderen Bahnhöfen auf Sylt getragen werden.

Übernachtungsangebot

Beherbergungsbetriebe werden grundsätzlich geschlossen und nur noch zu beruflichen, medizinischen oder zwingenden sozial-ethischen Zwecken zugelassen. Mit der engen Ausnahme des Sozial-ethischen sind beispielsweise unabweisbare Übernachtungen anlässlich der Teilnahme an Bestattungen/Trauerfeiern oder bei einer Sterbebegleitung gemeint. Bei der Ausnahme der medizinischen Gründe ist beispielsweise die Begleitung von Kindern bei einem Krankhausaufenthalt miterfasst.

Restaurants

Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen müssen geschlossen bleiben. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause sowie der Betrieb von Kantinen. Es besteht ein Alkoholverkaufsverbot ab 23:00 Uhr beim weiterhin möglichen Außerhausverkauf von Gaststätten, Tankstellen und anderen Verkaufsstellen. Im öffentlichen Raum sind der Ausschank und der Verzehr von alkoholhaltigen Getränken untersagt.

Einzelhandel

  • Verkaufsstellen des Einzelhandels sind für den Publikumsverkehr zu schließen. Ausnahmen: Lebens- und Futtermittel, Wochenmärkte, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Poststellen, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Zeitungsverkauf Tierbedarfsmärkte sowie Lebensmittelausgabestellen (Tafeln).
  • Beschränkung der Kundenzahl auf 1 Person / 10 qm Verkaufsfläche
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht für Kundschaft und Personal

Freizeitangebote

Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, bleiben geschlossen.

Testpflicht bei Einreise aus Risikogebieten

Die Quarantäneverordnung wurde von der Landesregierung angepasst: ab dem 11. Januar 2021 gilt Folgendes: Neben der bereits bestehenden Pflicht zur zehntägigen Quarantäne wird wieder eine Testpflicht bei der Einreise aus Risikogebieten eingeführt. Reiserückkehrer/innen können sich kostenpflichtig an den Teststationen der Kassenärztlichen Vereinigung testen lassen. Getestet werden kann auch 48 Stunden vor der Einreise.

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